achach.. morgen geht's (schon?) wieder nach hause zurück!
hier noch das update zu fiji und hawaii:
als ich in fiji ankam, war das wetter etwas überraschend - ein zyklon wütete grad in der gegend, und es schüttete wie aus kübeln. danach brauchte ich einige stunden, um meinen trip auf die reihe zu kriegen, den ich erst am tag zuvor in auckland gebucht hatte - der typ vom reisebüro (stray, fort st) hatte versprochen, mir spätestens am morgen meiner reise eine email mit meinen buchungsdetails zu schicken. das geschah aber nicht - ich war also am flughafen und hatte keinen plan, wohin ich soll und versuchte nach neuseeland zu skypen, was nicht recht funktionierte. in a nutshell: nicht bei stray buchen, bitte.
die erste und letzte nacht verbrachte ich in nadi auf der hauptinsel fiji (viti levu), welches nicht besonders hübsch ist - keine schönen strände, und ziemlich unsicher für touristen.
dazwischen war ich für vier nächte in zwei resorts auf der yasawa inselgruppe, wo's dann wunderschön war. die resorts waren so, wie man sich's gerne ausmalt - nebst dem resort gabs auf der ganzen insel nichts ausser dschungel, es gab nicht mal wege um die insel. das fand ich zur abwechslung dann auch ganz cool, man war quasi zum nichtstun gezwungen! ich war aber auch tauchen, schnorcheln, kayaken, die insel erkunden und hab ein paar aktivitäten der resorts mitgemacht - langweilig wurde mir also nicht.
nach fiji flog ich nach honolulu, auf hawaii. und da ich nichts gebucht hatte und nur eine woche zeit, dachte ich, ich bleib der einfachheit lieber auf der 'hauptinsel' oahu. ich hätt wohl aber besser auf eine der andern inseln wie maui oder big island übergesetzt, denn oahu ist sehr überlaufen und sehr touristisch. merkwürdigerweise konzentriert sich das aber auch fast alles auf waikiki, einen nicht besonders hübschen ort mit strand nahe honolulu, im wesentlichen eine stadt am meer die nur aus hotels, läden und restaurants besteht und von japanischen touristen überrannt wird. ich blieb da für zwei nächte, aber nach der einsamkeit und ruhe in fiji fand ich mich eingeengt. ich mietete mir darauf für ein paar tage ein auto, mit dem ich an die nordküste fuhr - das surfermekka schlechthin, wie sich herausstellte. per zufall traf ich eine japanerin, die am selben tag nach norden wollte und die sich glücklicherweise schon vorweg um eine unterkunft kümmern konnte, währenddem ich das auto abholte - denn dort oben gibts merkwürdigerweise so gut wie keine hotels, und trotzdem ist fast die ganze küste mit ein bis drei reihen villen vollgepflastert. per zufall fand auch noch ein grosser surf-event (billabong pipe masters) etwa 5 minuten zu fuss von unserm hostel statt, deswegen waren dort praktisch nur surf-fans oder fotografen, die extra wegen ihren idolen angereist waren. ein merkwürdiger schlag leute.. naja, ist wohl so, wie wenn man in die schweiz kommt und noch nie skifahren oder snowboarden war und plötzlich in irgendnem snowboarder-camp landet. nunja, ich hab das surfen auch mal ausprobiert, war eigentlich ganz einfach, wenn's mal läuft. die wellen zu erwischen war der schwierigste teil. ich bin dann noch ein wenig auf der insel rumgekurvt.. fand aber nicht wirklich viel interessantes. ich war dann zum ende auch froh, dass es weiter ging.. zu allem übel hatte ich mein iphone im mietwagen vergessen, als ich es zurückgab.. und die haben das wohl eingesteckt, denn 5 minuten später, als ich es gemerkt hatte und wieder im laden stand, konnten die das nicht mehr finden. grr.
nunja.. hauptinslen sind halt einfach nicht so empfehlenswert, offenbar.
Sonntag, 19. Dezember 2010
Sonntag, 12. Dezember 2010
Neuseeland
hm. ich sitze grad in der bahn vom flughafen san francisco nach downtown. irgendwie hab ich es in den letzten zwei monaten gründlich versäumt, diesen blog auf trab zu halten! das passiert offenbar noch gerne - ich hatte immer irgendwas zu tun oder war mit leuten unterwegs.
ich bin nun nach 6 wochen neuseeland, je einer woche fiji und hawaii (oahu) an der letzten destination meiner weltreise angelangt - san francisco.
ich beginne mal von vorne: neuseeland war super. ich wollte möglichst wenig zeit in auckland (das aber gar nicht so übel ist, nur unspektakulär) verschwenden und nahm deshalb schon nach zwei tagen einen bus-trip in den norden. es gibt viele busunternehmen in neuseeland, es gibt zwar auch züge, aber das netzwerk ist ähnlich wie in den usa viel zu grobmaschig und langsam. ich wollte diesen bussen mal ne chance geben, weil ich vermischtes darüber gehört hatte und weil's unbestritten die billigste art, in neuseeland zu reisen ist. merkwürdigerweise vermarkten sich viele dieser unternehmen mit 'backpacker-bus' und 'hop-on, hop-off' .. im endeffekt kriegt man aber pauschaltourismus wie's im buche steht. alternativ gibts noch busse, die einen dann aber wirklich nur von a nach b bringen.
ich merkte dann auch schnell, dass mir die sache nicht so recht passt; man muss zu früh aufstehen (abfahrt u.u. 7.00), man muss seinen trip quasi durchplanen (aufgrund zu weniger busse) und man hat halt pech, wenn irgendwas nicht in den terminplan passt. zB gibt's auf der coromandel peninsula die hot water beach - eine recht lustige sache: bei ebbe drückt an diesem hübschen strand am ufer heisses thermalwasser durch den sand hoch. man kann sich dann im sand einen pool graben, in dem man das heisse thermalwasser mit dem kalten meerwasser mischt - ist glaub recht einzigartig und fand ich sehr cool. nunja; wenn man per bus unterwegs ist, entgeht einem das unter umständen, weil man halt zur falschen zeit am strand ist. und falls man die sache trotzdem sehen möchte, muss man 2-3 tage an dem ort bleiben, da die busse nicht täglich fahren.
nunja, wir hatten übelstes wetter auf unserm tagestrip in den nördlichsten teil neuseelands (cape reinga) .. man war quasi in einer regenwolke drin. und das hat mich genervt, weil mir gesagt wurde, das sei einer der schönsten flecken in neuseeland, den ich damit verpasst habe. zudem kann man aus bussen raus keine anständigen fotos schiessen... im wesentlichen wollte ich ein auto.
zurück in auckland hab ich mir dann halt eins gekauft. ;)
dies weil alte karren wie meine 1993 honda integra für ein paar hundert dollar zu haben sind - gleich viel, wie man schnell mal für eine automiete zahlt. ich hab mir das auto überigens auf ner auktion ersteigert, auch n erlebnis.
wer ne billige karre sucht, dem empfehle ich übrigens den ellerslie car market, jeweils sonntags in auckland. aber achtung, die leute lügen einen an.
auf meinem bus-trip in den norden hab ich eine niederländerin kennengelernt, mit der ich der ich dann etwa 6 wochen durch neuseeland gekurvt bin. zwei wochen länger als ich eingeplant habe, weil sie für 2 monate in neuseeland blieb - und wir uns da in der mitte trafen.
wir befuhren beide inseln und sahen enorm viele orte, denn wir blieben nicht häufig mehr als eine nacht an einem ort - wir haben ja ein auto und neuseeland ist gross! (auckland-coromandel-waitomo-tongariro-mt.taranaki-wellington-picton-marlboroughsounds-abeltasmanNP-punakaiki-franzjosef-wanaka-teanau-milfordsound-catlins-milton-twizel-mtcookvillage-arthurspass-kaikoura-picton-wellington-taupo-rotorua-auckland)
neuseeland hat, wie zu erwarten war, wirklich schöne natur und landschaften. besonders eindrücklich sind die regenwälder, urwälder wie ich sie noch nie gesehen habe. man sieht ausserdem auffallend viele wild lebende vögel, häufig wekas und keas. an den küsten kann man häufig seehunde, seelöwen, pinguine und delfine sehen. in kaikoura gingen wir auf einen whale-watching-trip, der aber recht enttäuschend und überteuert (140$ für 3h) war - die spermwale sind nicht besonders gross und ähneln einem grossen stück treibholz, das gelegentlich wasser in die luft bläst. ausserdem fährt man mit dem boot nicht nahe genug ran, um die grösse zu erfassen oder eben mehr zu sehn als nur den rücken bzw. die schwanzflosse beim abtauchen.
die neuseeländer sind sehr freundlich und haben ein angenehmes naturel.. im gegensatz zu den australiern nehmen sie sich selbst nicht so ernst und sind sich bewusst, dass sie unbedeutend auf der andern seite der welt hocken.
wir haben in vielen grossartigen hostels übernachtet - im wesentlichen umfunktionierte wohnhäuser, in denen man ein wenig wie in einer grossen wg wohnt. (empfehlung: www.bbh.co.nz ) schade ist nur, dass es so gut wie nirgends gratis internet gibt, es kostet meist ein paar dollar pro stunde (wie auch in australien) - auch ein grund, weshalb ich den blog etwas vernachlässigt hab.
hmm.. yu, wieder dasselbe problem wie mit meinem burma-trip - hab einfach zu viel erlebt und zu selten gepostet, um das alles hier chronologisch niederzuschreiben! wie gesagt, wer interesse an genaueren ausführungen und mehr fotos hat, kann mich gerne mal einladen oder so.. ich mach vielleicht auch mal nen dia-abend machen oder sowas, wenn interesse besteht!
ich bin nun nach 6 wochen neuseeland, je einer woche fiji und hawaii (oahu) an der letzten destination meiner weltreise angelangt - san francisco.
ich beginne mal von vorne: neuseeland war super. ich wollte möglichst wenig zeit in auckland (das aber gar nicht so übel ist, nur unspektakulär) verschwenden und nahm deshalb schon nach zwei tagen einen bus-trip in den norden. es gibt viele busunternehmen in neuseeland, es gibt zwar auch züge, aber das netzwerk ist ähnlich wie in den usa viel zu grobmaschig und langsam. ich wollte diesen bussen mal ne chance geben, weil ich vermischtes darüber gehört hatte und weil's unbestritten die billigste art, in neuseeland zu reisen ist. merkwürdigerweise vermarkten sich viele dieser unternehmen mit 'backpacker-bus' und 'hop-on, hop-off' .. im endeffekt kriegt man aber pauschaltourismus wie's im buche steht. alternativ gibts noch busse, die einen dann aber wirklich nur von a nach b bringen.
ich merkte dann auch schnell, dass mir die sache nicht so recht passt; man muss zu früh aufstehen (abfahrt u.u. 7.00), man muss seinen trip quasi durchplanen (aufgrund zu weniger busse) und man hat halt pech, wenn irgendwas nicht in den terminplan passt. zB gibt's auf der coromandel peninsula die hot water beach - eine recht lustige sache: bei ebbe drückt an diesem hübschen strand am ufer heisses thermalwasser durch den sand hoch. man kann sich dann im sand einen pool graben, in dem man das heisse thermalwasser mit dem kalten meerwasser mischt - ist glaub recht einzigartig und fand ich sehr cool. nunja; wenn man per bus unterwegs ist, entgeht einem das unter umständen, weil man halt zur falschen zeit am strand ist. und falls man die sache trotzdem sehen möchte, muss man 2-3 tage an dem ort bleiben, da die busse nicht täglich fahren.
nunja, wir hatten übelstes wetter auf unserm tagestrip in den nördlichsten teil neuseelands (cape reinga) .. man war quasi in einer regenwolke drin. und das hat mich genervt, weil mir gesagt wurde, das sei einer der schönsten flecken in neuseeland, den ich damit verpasst habe. zudem kann man aus bussen raus keine anständigen fotos schiessen... im wesentlichen wollte ich ein auto.
zurück in auckland hab ich mir dann halt eins gekauft. ;)
dies weil alte karren wie meine 1993 honda integra für ein paar hundert dollar zu haben sind - gleich viel, wie man schnell mal für eine automiete zahlt. ich hab mir das auto überigens auf ner auktion ersteigert, auch n erlebnis.
wer ne billige karre sucht, dem empfehle ich übrigens den ellerslie car market, jeweils sonntags in auckland. aber achtung, die leute lügen einen an.
auf meinem bus-trip in den norden hab ich eine niederländerin kennengelernt, mit der ich der ich dann etwa 6 wochen durch neuseeland gekurvt bin. zwei wochen länger als ich eingeplant habe, weil sie für 2 monate in neuseeland blieb - und wir uns da in der mitte trafen.
wir befuhren beide inseln und sahen enorm viele orte, denn wir blieben nicht häufig mehr als eine nacht an einem ort - wir haben ja ein auto und neuseeland ist gross! (auckland-coromandel-waitomo-tongariro-mt.taranaki-wellington-picton-marlboroughsounds-abeltasmanNP-punakaiki-franzjosef-wanaka-teanau-milfordsound-catlins-milton-twizel-mtcookvillage-arthurspass-kaikoura-picton-wellington-taupo-rotorua-auckland)
neuseeland hat, wie zu erwarten war, wirklich schöne natur und landschaften. besonders eindrücklich sind die regenwälder, urwälder wie ich sie noch nie gesehen habe. man sieht ausserdem auffallend viele wild lebende vögel, häufig wekas und keas. an den küsten kann man häufig seehunde, seelöwen, pinguine und delfine sehen. in kaikoura gingen wir auf einen whale-watching-trip, der aber recht enttäuschend und überteuert (140$ für 3h) war - die spermwale sind nicht besonders gross und ähneln einem grossen stück treibholz, das gelegentlich wasser in die luft bläst. ausserdem fährt man mit dem boot nicht nahe genug ran, um die grösse zu erfassen oder eben mehr zu sehn als nur den rücken bzw. die schwanzflosse beim abtauchen.
die neuseeländer sind sehr freundlich und haben ein angenehmes naturel.. im gegensatz zu den australiern nehmen sie sich selbst nicht so ernst und sind sich bewusst, dass sie unbedeutend auf der andern seite der welt hocken.
wir haben in vielen grossartigen hostels übernachtet - im wesentlichen umfunktionierte wohnhäuser, in denen man ein wenig wie in einer grossen wg wohnt. (empfehlung: www.bbh.co.nz ) schade ist nur, dass es so gut wie nirgends gratis internet gibt, es kostet meist ein paar dollar pro stunde (wie auch in australien) - auch ein grund, weshalb ich den blog etwas vernachlässigt hab.
hmm.. yu, wieder dasselbe problem wie mit meinem burma-trip - hab einfach zu viel erlebt und zu selten gepostet, um das alles hier chronologisch niederzuschreiben! wie gesagt, wer interesse an genaueren ausführungen und mehr fotos hat, kann mich gerne mal einladen oder so.. ich mach vielleicht auch mal nen dia-abend machen oder sowas, wenn interesse besteht!
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